11. März 2024

Spiele der Salzland- und Kreisliga vom Wochenende

KOL-Fußball

Erstmals waren 2024 alle Mannschaften im Einsatz und ein punktgleiches Duo, mit dem SC Seeland an der Spitze, führt nun die Tabelle an. Mit Pretzien, Biendorf und Felgeleben steht das Verfolgertrio in Lauerstellung. Schlusslicht Peißen hat sich auch noch nicht aufgegeben und bleibt 2024 weiterhin ungeschlagen.Durch den Sieg im Aufsteigerduell fand Beesenlaublingen den Anschluss ans Mittelfeld.

Egelner SV Germania – SV 09 Staßfurt II 2:2 (1:0)

Die fußballtechnisch guten Gäste fanden recht früh ihren Spielfaden und hatten somit auch mehr Feldanteile. Doch Egeln stand recht hoch und legte ein gutes Pressing, so blieb die Torgefahr der 09-Reserve recht bescheiden. Optisch hatten die Gäste meist mehr vom Spielgeschehen, doch die oftmals größere Torgefahr strahlte der ESV aus. Er agierte aus der Abwehr mit langen Bällen und hatte mit Zielspieler Niklas Heimlich einen ständigen Unruheherd als Angriffsspitze. Ihn gelang dann auch nach einen schnellen Umschaltspiel das 1:0. Zwar griff Staßfurt II weiterhin beherzt an, doch vor dem ESV-Tor ging zu vieles ins Leere bzw. es wurden falsche Entscheidungen für den Angriffsabschluss getroffen. Mit Wiederbeginn waren die Gäste sofort voll im Bilde und gingen nun wesentlich bissiger im Vorwärtsgang zu Werke. Es wurden nun auch gute Torszenen heraus gespielt und das Match binnen 10 Minuten gedreht. Jedoch gelang es den Einheimischen seinen Reihen noch einmal neu zu ordnen und auch per Spielerwechsel wurde ihre Spielweise noch einmal belebt. So entwickelte sich nun ein offener Schlagabtausch, der den Gastgeber auch den Ausgleich brachte. Beide Mannschaften waren weiterhin um den Sieg bemüht und es gab für beide auch noch Möglichkeiten, am Ende war jedoch der Punktgewinn so auch in Ordnung.
Tore: 1:0 Niklas Heimlich (35.), 1:1 Markus Kasties (47.), 1:2 Lucas Ullrich (55.), 2:2 Philipp Lukas Hohmann (FE, 65.); SR: Lutz Schmidt (Preußlitz), ZS: 92

Grün-Weiß Beesenlaublingen – Eiche Pobzig 3:0 (1:0)

Es war über die gesamte Spielzeit ein vom Kampf geprägtes Match der Aufsteiger. Wobei der Gastgeber aber fußballerische die bessere Klinge schlug. Damit verschaffte sich das Team dann auch recht früh mehr Feld- und Spielanteile, hatte zudem sichtbar mehr Ballbesitz. Das Eiche-Team setzte aus einer gut aufgestellten Abwehr mit frühzeitigen Pressing immer wieder Nadelstiche gegen  die Grün-Weiß-Abwehr. Sie war somit durchweg zur Wachsamkeit gefordert. Die Eiche-Torgefährlichkeit, vor allen über Mick Eisner, blieb bis in die Endphase vorhanden. Für sein doch recht druckvolles Angriffsspiel belohnte sich dann aber das Platzteam recht früh mit dem Führungstor. So gerieten in weiterer Folge die Gäste doch in Schwierigkeiten. Aber der Gastgeber ging mit seinen guten Angriffsszenen recht leichtfertig um (Schmidt, Döltz). Nach der Pause ging Pobzig das Match mutug an, hat gar gute Ausgleichsmöglichkeiten. In dieser Phase bewahrte  Keeper Alexander Pfitzner sein Team vor Gegentoren. Mit einen schulmäßigen Konter zum 2:0 fand aber Beesenlaublingen dann recht schnell wieder in die Spur. Dies war doch schon eine gewisse Vorentscheidung, da einige Gästespieler doch körperlich etwas abbauten. Der Gastgeber konnte danach dem Match wieder seinen Stempel aufdrücken, konnte sich aber weiterhin keine Nachlässigkeiten erlauben. Pobzig zeigte sich noch immer konterstark. Das Match verflachte dann aber nach dem Torno-Tor sichtbar, denn die Grün-Weiß-Elf hatte nun sichtbar die Oberhand gewonnen, weil die Gäste auch immer mehr auf Schadensbegrenzung aus waren

Tore: 1:0 Constantin Döltz (17.), 2:0 Andre Neumann (53.), 3:0 Christoph Torno (72.); SR: Philipp Hüttner (Bernburg), ZS: 130, GRK: Moritz Christian Schlick (Pobzig, 90.)
Blau-Weiß Pretzien – Wacker Felgeleben 5:1 (2:0)

Beiden Mannschaften beginnen mit einer verhaltenen Abtastphase, doch da war schon früh die taktische Vorgabe der Wacker-Bank zu sehen. Aus einer stabilen Abwehr sollte ein flott angelegtes Umkehrspiel aufgebaut werden, um so in etwaige Lücken der Blau-Weiß-Abwehr zu stoßen. Doch davon lies sich der Gastgeber nur sehr selten überraschen. Denn erfand recht früh seinen Spielfaden über Offensivfußball, mit guten und schnellen Aufbauspiel aus der Abwehr. So verlagerte sich das Spielgeschehen in vielen Phasen immer mehr in Richtung Gästetor. Mit dem Führungstor wurde dann gar noch mehr Sicherheit und bis in die Spielhandlungen gebracht. In dem nun doch recht einseitigen Match, denn der Wacker-Konterfußball blieb oft schon im Ansatz stecken, gelang vor der Pause gar noch die durchaus verdiente Erhöhung. Diesen Schwung nahmen die Einheimischen auch in Hälfte zwei mit, gegen einen sichtbar gelähmt wirkenden Gast. Mit dem schnellen 3:0 gab es dann doch schon recht früh eine gewisse Vorentscheidung. Doch wenig später dann der Wehrmutstropfen für das Blau-Weiß-Team, die schwere Verletzung von Moritz Sens (gute Besserung), lähmte sichtbar die Aktionen der Platz-Elf. So nutzte dies die Gäste-Elf zu mehr Bewegung in ihren Vorwärtsgang, der dann auch einen Lohn mit dem Tandel-Treffer fand. So sahen die Gäste nun doch noch Land (Punkte) und spielten immer offensiver. Doch diese Räume konnte dann Pretzien gut nutzen und kam zu recht guten Torsenzen, von denen zwei noch zum Endstand genutzt wurden. Zudem stand die Blau-Weiß-Abwehr weiterhin recht stabil und lies nichts mehr anbrennen.

Tore: 1:0, 2:0 Anton Niklas Steppan (29., 45.), 3:0 Moritz Sens (48.), 3:1 Gino Tandel (70.), 4:1 Fabian Herrler (82.), 5:1 Thiemo Walter (88.); SR: Daniel Heine (Brumby), ZS: 135

Rotation Aschersleben – SC Seeland 2:3 (2:0)

Der Gastgeber legte recht schnell mit Offensivfußball los, denn es sollte endlich der erste Sieg 2024 her. Mit dem frühen Führungstor wurde dazu auch recht schnell die Grundlage gelegt. Die Gäste schienen ziemlich geschockt und brachten kaum spielerische Ordnung in ihre Reihen. Bis zur Pause lief bei ihnen wenig zusammen und die Torgefahr ging fast gen null. Dagegen machte der Gastgeber mit der Führung im Rücken im dynamischen Vorwärtsgang weiter, bekam aber einen ersten Dämpfer als Peter Kuhlberg mit einem Foulstrafstoß an SCS-Keeper Christopher Werle scheitert (17.). Doch negative Spuren waren davon beim Rotation-Team kaum zu sehen, außer der erneut mangelhaften Verwertung guter Torszenen zu Zählbaren. Mit dem Landgrabe-Treffer zum Pausenstand wurden dann auch die Unterschiede zwischen beiden Teams in Hälfte eins ausgedrückt. Einige Spielerwechsel und sicherlich auch deftige Trainer-Worte brachte eine völlig neu eingestellte Gästemannschaft für Hälfte zwei aufs Spielfeld. Mit dem recht schnellen Anschlusstor waren die Gäste dann auch im Match angekommen. Es ging nun auf Augenhöhe weiter, mit guten Offensivszenen beider Teams, jedoch oft mit schwachen Abschlüssen. In der finalen Angriffszone war beiderseits die Fehlerquote recht hoch. Zur Ergebnisdrehung benötigte der neue Spitzenreiter Standardszenen zu Zählbaren. Geschlagen waren die einheimischen jedoch damit vorerst noch nicht, jedoch vergab Benjamin Fischer die Großchancen (84.) zum sicherlich verdienten Ausgleich.

Tore: 1:0 Ibrahim Sqeireq (8.), 2:0 Philipp Landgrabe (39.), 2:1 Julian Engler (FE, 50.), 2:2 Chris Güttel (67.), 2:3 Lars Hampe (83); SR: Axel Thiele (Biendorf), ZS: 132

Eintracht Peißen – FSV Drohndorf/Mehringen 2:2 (1:0)

Das Blitztor zur Führung brachte dem Eintracht-Spiel sofort die nötige Sicherheit. So stieg das Selbstvertrauen weiter, nach dem vorwöchigen Auswärtssieg. In weiterer Spielfolge entwickelt sich eine umkämpfte Begegnung, in der der FSV bis weit in die Schlussphase keinen Spielfaden finden konnte. Der Gastgeber nahm die Zweikämpfe stets an, die meist zwischen den Strafräumen stattfanden und war dabei in vielen Phasen einen Schritt schneller. Bis zur Pause blieben Torszenen aber Mangelware. Mutig und mit reichlich Selbstvertrauen kehrte der Gastgeber nach der Pause zurück. Hat dann auch recht schnell Chancen zur Erhöhung, weil dem FSV in einigen Szenen die Abwehrordnung verloren geht. Offensiv zeigt der Gast nun doch einige gefährlich Ansätze und hat die Ausgleichschance. Muss dann ihrer ersten besten Spielphase den Gegentreffer zum 2:0 hinnehmen.  Doch dieses Tor scheint das letzte Weckzeichen für allen FSV-Spieler sich doch noch erfolgreich ins Match einzubringen. Mit einen energischen Schlussspurt und dem nötigen Fußballglück gelingt Drohndorf/Mehringen noch die Punkteteilung.

Tore: 1:0 Matthias Buszkowiak (3.), 2:0 Tobias Blättermann (78.), 2:1, 2:2 Steven Jüttner (83., 90+4); SR: Marcel Kautz (Calbe), ZS: 72

MTV Welsleben – BSC Biendorf 1:5 (1:4)

Für beide Mannschaften stand viel auf dem Spiel, denn der Verlierer könnte sich schon aus dem Titelrennen verabschieden. So galt es in der Startphase einen Rückstand unbedingt zu verhindern. Früh ist dann auch die kämpferische Einstellung beider Teams zu sehen, wobei der MTV immer agiler wird. Nach einer ersten vergebenen Chance (11.), gelingt dann aber doch der Führungstreffer. Doch diese ist dann auch ein Zeichen für die Gäste-Elf sich mit mehr Wucht und Selbstvertrauen sich in die Begegnung einzubringen. Dies gelingt dann auch recht schnell über geschickt eingefädelten Konterfußball, mit recht hohem Tempo und klugen Zusammenspiel. Denn mit der Führung im Rücken will der Gastgeber noch mehr Zählbares und vernachlässigt dabei wohl die Abwehrarbeit. Zunächst vergibt dann Biendorf, die Mannschaft dreht nun tempomässig mächtig auf, zwei Ausgleichschancen (20., 21.). Für die Gastgeber noch kein Zeichen die Abwehr zu verstärken. Denn mit hohem Pressing kommt der BSC sehr oft schon im Mittelfeld zu Ballbesitz und dann geht es im „Feuerwehrtempo“ nach vorn. Dazu kam eine eiskalte Nutzung der Möglichkeiten, vor allen vom dreifach Schützen Christoph Vatthauer. Zwar waren die Einheimischen weiterhin bemüht sich offensiv ins Spielgeschehen einzubringen, aber es gelang nichts Zählbares mehr. Die Mannschaft zu oft mit sich und ihren vermeintlichen Unzulänglichkeiten selbst beschäftigt.

Nach der Pause beruhigte sich die Begegnung sichtbar, denn den Gästen war wohl klar, dass sie das Vorpausentempo drosseln mussten und mit ihren Kräften haushalten wollten. Der MTV hatte gar noch einmal neuen Mut gefasst und wollte sich nicht geschlagen geben, hatte dann gar optische Vorteile und auch einige gute Torszenen. Aber insgesamt stand die BSC-Abwehr gut organisiert, weil sich das gesamte Team immer mehr auf Verwaltung des recht klaren Vorsprungs einstellte. So verlagerten sich viele Spielszenen immer mehr zwischen die Strafräume und oft ohne noch nennenswerte Höhepunkte.
Bleibt als Fazit, das am Ende den Gäste gut 15 starke Minuten in Hälfte eins zum Dreier reichten und mit dieser Niederlage kann der MTV erst einmal seine Titelhoffnung zurück stecken. Dagegen ist diese Hoffnung bei Biendorf wohl noch einmal gestiegen.

Tore: 1:0 Philipp Neugebauer (17.), 1:1, 1:2 Christoph Vatthauer (27., 35.), 1:3 Eric Laurich (41.), 4:1 Christoph Vatthauer (45.), 1:5 Cedric Hildebrand (ET, 90+1); SR: Torsten Meiners (Groß Börnecke), ZS: 62, GRK: Paul Niklas Schulz (Welsleben, 70.)

Aufstellungen

Welsleben: Dominic Groß; Philipp Neugebauer, Cedric Hildebrand, Maurice Stille (57., Fabian Oswald), Rocco Ulbrich, Robbie Luca Kortus, Karsten Bauer (61., Vllaznin Salihaj), Ruben Schäfer (77. Paul Krause), Matthias Rohde (77., Nick Knespel), Paul Niklas Schulz, Nico Werber; Trainer. Andre Kanemeier

Biendorf: Robin Stumpf; Davis Protzmann, Luca Leon Busdszus, Florian Werner, Eric Laurich, Felix Tauchen, Christopher Vatthauer (88., Daniel Hahn-Ende), Sebastian Werner, Christian Schröder, Phillip Striewski (85., Alexander Liersch), Patrick Streithoff (83., Fabian Ziebeck); Trainer: Christopher Walter

 

Kreisliga

Durch ihren Dreier konnte die Union-Reserve ihren Rückstand auf den spielfreien aus Bernburg Spitzenreiter verkürzen. Mit Eggersdorf, Groß Rosenburg und Schneidlingen/Cochstedt gibt es danach ein weiterhin hoffendes Verfolgertrio. So ist weiterhin Spannung vorhanden. Diese gibt es aber auch im Tabellenkeller, aus dem sich nun Schadeleben erst einmal verabschiedet hat. In diesem wird für Glöthe die Luft immer dünner und nur Hakeborn konnte von den Mannschaften am Tabellenende punkten.

SG W./U./T. II-Altenweddingen II – VfB Glöthe 1:1 (0:0)

„Hälfte eins war fast zum Vergessen“, so Andreas Kluge, Trainer des Gastgebers. Bei sehr schwachen Niveau wurde kaum eine Angriffsszene zu Ende gebracht, bei insgesamt drei erwähnenswerten Torszenen (2/1). Optisch hatte der Gastgeber zwar mehr Ballbesitz und auch Feldanteile, doch vieles endete im Vorwärtsgang als Strohfeuer. Das Schlusslicht konnte zunächst gut mit diesem Spielgeschehen leben, es galt wohl erst einmal die Null zu halten. Doch zur Pause muss es wohl „Kabinenpredigten“ beider Trainer gegeben haben. Denn beide Team begannen wie nun mit völlig anderer Einstellung. Das Match wurde sichtbar besser, mit besserer Szenen der Einheimischen. Es kam nun sichtbar Tempo ins Match und per Fernschuss dann die SG-Führung, sicherlich auch verdient. Denn das Team wirkte aktiver. Danach hatte der Gastgeber genügend vielversprechende Angriffsszenen, um eine gewisse Vorentscheidung zu schaffen. Doch die Abschlüsse waren einfach zu schwach bzw. die VfB-Abwehr stand auch recht gut, vor allen Keeper Lars Wegner. Jedoch versteckte sich das Schlusslicht keinesfalls, erwies sich vor allen recht kämpferisch und hatte gute Konterfußballszenen. „Da wir nicht frühzeitig erhöhen konnte, geht der Punktgewinn der Gäste am Ende auch in Ordnung“, so nochmals Andreas Kluge.

Tore: 1:0 Martin Ruge (59.), 1:1 Jan Lorenz (90+4); SR: Andreas Bachmann (Hecklingen), ZS: 15

Union Schönebeck II – Blau-Weiß Barby 5:2 (2:1)

In einem über weite Strecken recht niveauarmem Match, mit vielen kämpferischen, die oft auch die Grenzen überschritten, kam die Union-Reserve zu einem mühevollen Arbeitssieg. Der am Ende auch zu deutlich ausfiel und das Blau-Weiß-Team unter Wert geschlagen wurde. Denn die Gäste hatten einen deutlich besseren Start, waren aber nicht in der Lage ihre gute Angriffsaktion zu Zählbaren abzuschließen. Der Gastgeber benötigte fast 25 Minuten um Ordnung in seine Reihen zu bekommen und sein System zu finden. Doch mit dem Lüder-Doppelschlag, fast aus dem Nichts, war das Berann-Team dann auch im Spielgeschehen. Es war nun bis zur Pause recht ausgeglichen, mit vielen Kampfszenen und dem verdienten Blau-Weiß-Anschlusstor. Sehr zerfahren ging es nach der Pause, auf Augenhöhe, weiter. Meist behielten die Abwehrreihen die Oberhand, so blieben Torszenen oft Mangelware. Jedoch verdienten sich die kämpferischen Gäste ihren Ausgleich völlig zu recht. Doch der Gastgeber konnte recht schnell zurückschlagen und dann begann eine recht hektische Schlussphase. Barby öffnete sich nun immer mehr, hatte gute Ausgleichschancen und bot dadurch der Union-Reserve viele Konterräume. Sie wurden dann auch abgezockt genutzt wurden. Zu erwähnen wäre noch, die Einheimischen setzten, verletzungsbedingt, gleich drei Torhüter ein.

Tore: 1:0, 2:0 Torben Lüder (29., 34.), 2:1 Fabian Sandring (37.), 2:2 Patrick Schwinning (70.), 3:2 Bennet Meinecke (73.), 4:2 Torben Lüder (88.), 5:2 Tom Richter (90+7); SR: Lars Gareis (Tarthun), ZS: 37, RK: Noam Gianluca König (Barby, 88.)

Warthe Hakeborn – SV 08 Baalberge II 3:2 (1:2)

Ehe sich der Gastgeber auf seiner Ausweichsportstätte gefunden hatte, lag er zurück. Denn die 08-Reserve legte im „Feuerwehrtempo“ los. Doch nach dem 0:2 ging ein sichtbarer Ruck durch die Warthe-Reihen und es wurde von jedem Spieler deutlich mehr investiert. So wurde viele Zweikämpfe und eins gegen eins-Duelle gewonnen. Dadurch ergaben sich dann auch recht schnell verheißungsvolle Torszenen. Doch mit deren Nutzung haperte es,Christoph Niemann, sündigte da recht oft. Jedoch war sein Anschlusstor zunächst wegweisend für Hälfte zwei. Den Gäste, die sich zwar stets mühten, gelang in dieser Phase kaum och etwas. Vor allen im Vorwärtsgang ging zu vieles ins Leere. Dagegn ging das Warthe-Team nach Wiederanpfiff elan voll weiter zu Werke und so gab es recht schnell den Gleichstand. Doch wie aus dem Nichts verlor der Gastgeber sein Spielsystem. Vieles war Stückwerk und Zufall, so kamen die Gäste nun wieder besser zum Zuge und hatte dann auch die besseren Torszenen. Vergaben aber mehrfach die durchaus mögliche Führung. Vielbeinig und mit Glück verteidigte der Gastgeber sein Gehäuse. Setzte aber mit einigen Konterangriffen auch durchaus gefährliche Nadelstiche und eine konnte nur per Foul unterbunden werden. So sprang am Ende noch ein glücklicher Sieg heraus.

Tore: 0:1, 0:2 Benjamin Pankrath (2., FE, 8.), 1:2 Christoph Niemann (45+2), 2:2 Christoph Knapp (ET, 50.), 3:2 Nick Allert (FE, 86.); SR: Axel Koch (Neu Königsaue), ZS: 45

Eintracht Winningen – SG Schneidlingen/Cochstedt 0:2 (0:1)

Es war über weite Stecken ein Match auf Augenhöhe, in dem die Gäste aber in ihren Aktionen stets handlungsschneller waren. Vor allen der Vorwärtsgang war am Ende wesentlich kompakter und zielstrebiger. Somit wurde in vielen Szenen auch reichlich Torgefahr erzielt. Diese gab es vom Eintracht-Team kaum zu sehen, vor allen in der finalen Angriffszone fehlte es am Durchsetzungsvermögen bzw. wurden fehlerhafte Entscheidungen getroffen. So konnte die gute und kompakte stehende SG-Abwehr stets Her der Lage bleiben. Der Endstand spiegelt dann auch die Unterschieden zwischen beiden Teams wieder und geht so auch in Ordnung, vor einer ansehnlichen Zuschauerkuilsse.

Tore: 0:1 Nick Arendt (11.), 2:1 Christof Ziegler (79.); SR: Daniel Otto (Altenburg), ZS: 108

Rot-Weiß Groß Rosenburg – Blau-Weiß Eggersdorf 3:0 (2:0)

Der Gastgeber war sofort hellwach gegen einen von Besetzungssorgen geplagten Gast. Mit hohen Pressing wurde die Gäste schon früh bei Ballbesitz angegriffen und so kam das Rot-Weiß-Team zu reichlich Ballbesitz. Dann ging es mit recht hohem Tempo zügig in Richtung Blau-Weiß-Tor, verbunden mit reichlich Torgefahr. Früh gelang somit Zählbares, doch danach kamen die Gäste auch besser ins Spielgeschehen. Konnte im Feldspiel, welches sich nun oft zwischen die Strafräume verlagerte, auch gut gegen halten. Doch die Torgefahr blieb weiterhin zu bescheiden, da waren die Einheimischen weitaus gefährlicher  und zielstrebiger. Die Angriffe waren meist mit reichlich Torgefahr verbunden, doch die Abschlüsse auch recht fehlerhaft, zudem fehlte wohl oft der Blick für den Mitspieler. Dennoch entsprach der Pausenstand den Matchgeschehen. Hälfte zwei war dann meist ein Match auf Augenhöhen, doch mit vielen Aktionen zwischen den Strafräume, die Gäste konnte weiterhin kaum Torgefahr erzielen und bauten mit der Zeit auch körperlich ab. Da konnte der Gastgeber mit frischen Kräften noch einmal Veränderungen bringen. Bestimmte in der Schlussphase noch einmal klar das Match und krönte dies mit dem Treffer zum Endstand.

Tore: 1:0 Steven Jedlischka (11.), 2:0 Paul Peter Bartosch (45.), 3:0 Yannik Trübe (89.); SR: Bernd Radespiel (Breitenhagen), ZS: 40

Saxonia Gatersleben – SG Kleinmühlingen/Zens II-Biere 6:3 (4:1)

Es ging gleich mit viel Tempofußball und zwei Toren los. Doch der Gastgeber brachte erst die Gästeführung um ins Spielgeschehen zu kommen. Doch mit dem Gohl-Ausgleich (5.) kam das Spiel der Gastgeber ins Rollen. Jedoch versteckten sich die Gäste nie in der Abwehr, waren immer auf den Vorwärtsgang bedacht, doch den Abschlüssen fehlte es am letzten Bis. Dies klappe beim Saxonia-Team diesmal deutlich besser. Vor allen über die Flügel wurde das Angriffsspiel immer wieder schnell gemacht und die Abschlussszenen waren fast optimal. So schien das Match zur Pause schon in gewisse Bahnen gelenkt. Doch das SG-Team begann Hälfte zwei mit guter Moral und setzte erneut auf Offensivfußball, kam dann glücklich  zur Verkürzung und forderte nun den Gastgeber auch in der Defensive. Doch diese stand gut und aus ihr wurde immer wieder ein gutes Umkehrspiel, stets mit Torgefahr, entwickelt. Nach gut einer Stunde waren die Einheimischen mit dem 5:2 dann auch auf der Siegerstraße angekommen. Zwar mühten sich die Gäste weiterhin, blieben nie ungefährlich, doch der Elan ging immer mehr verloren. So verlor das Match, bis auf die beiden Tore, in der Schlussphase immer mehr an Niveau.

Tore: 0:1 Max Mootz (4.), 1:1 Manuel Gohl (5.), 2:1 Stefan Weisse (25.), 3:1 Andreas Priepke (29.), 4:1 Manuel Gohl (31.), 4:2 Felix Zerner (ET, 47.), 5:2 Manuel Gohl (61.), 5:3 Max Mootz (89.), 6:3 Manuel Gohl (90.); SR: Steve Kaiser (Aschersleben), ZS: 42

Grün-Weiß Schadeleben – FSV Wespen 3:2 (1:1)

Der Gastgeber bestimmte gegen einen recht defensiv eingestellte Gast recht früh das Spielgeschehen. So ergaben sich auch recht schnell Möglichkeiten vorzulegen. Doch da fehlte es in der finalen Angriffszone zu oft die am besten machbare Entscheidung. Zudem hatte Hansi Kuhlmann die FSV-Abwehr gut organisiert. Aus ihr agierte das Gäste-Team meist mit langen Pässen auf das schnelle Angriffsduo und von diese ging auch die nötige Torgefahr aus. Jedoch gab es bei beiden Mannschaften auch oft fußballerische Defizite, doch über die gesamte Spielzeit stimmte stets die kämpferische Moral. Nach dem 1:0 verlor zudem der Gastgeber immer mehr seine spielerische Linie und es brauchte erst die Gästeführung um den Spielfaden wieder besser zu finden. Nach dem Ausgleich lief es dann aber wieder bei den „Bären“, doch sie mussten weiter auf der Hut sein. Denn das FSV-Umkehrspiel blieb stets torgefährlich. Doch in der Schlussphase ging den Gäste dann doch etwas die Puste aus und so kam das Grün-Weiß-Team noch zu einem nicht unverdienten Arbeitssieg.

Tore: 1:0 Kevin Dyballa (28.), 1:1 Maik Schwermer (35.), 1:2 Benjamin Günther (60.), 2:2 Kevin Wiese (70.), 3:2 Tim  Peulecke (86.); SR: Tobias Block (Bernburg), ZS: 20

 

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