20. September 2021

5. Spieltag der Salzlandliga

Salzlandliga

Wenig Veränderungen in der Tabelle brachte der 5. Salzlandligaspieltag. Durchdie Derbyniederlage rutschte Drohndorf/Mehringen ab. Es war die Erste im aktuellen Spieljahr. So ist der SV W. U. T. Nun alleiniger Tabellenführer. Wird aber vom Duo: Biendorf, Drohndorf/Mehringen verfolgt. Felgeleben (4.) führt das Mittelfeld, es geht bis Platz neun (Schneidlingen). Der Aufsteiger kam zum zweiten Sieg in Folge. Vier Mannschaften stehen im Tabellenkeller, wobei das Schlussduo (Schönebeck II und Neugattersleben) noch sieglos ist.

Rotation Aschersleben – FSV Drohndorf/Mehringen 3:0 (0:0)

Bis zur Pause waren beide Mannschaften meist auf Sicherung ihres Tores bedacht und setzen auf kompakte Abwehrarbeit, sowie Konterfußball. Doch dieser kam kaum zum Tragen, weil mit frühem Stören, oft schon beim Angriffsaufbau, viele Szenen im Leeren endeten. So war inder stets fairen Begegnung doch ziemlicher Leerlauf und dass Match fand meist zwischen denStrafräumen statt. Dies änderte sich aber nach der Pause, weil der Gastgeber nun mehr Angriffswucht in seine Aktionen brachte. So gab es recht schnell gute Torszenen vor dem FSV-Gehäuse. Diese führten dann auch zu Zählbaren und der Doppelschlag, binnen 150 Sekunden schien dann eine gewisse Vorentscheidung zu sein. Doch die Gäste berappelten sich und brachten über den Kampf und hohe Laufbereitschaft nun auch mehr Wucht in ihr Angriffsspiel und hatten dabei auch optische Feldvorteile. Doch die Abwehr der Einheimischen war stabil organisiert und ließ wenig zu. Der Gastgeber verlegte sein Spiel nunimmer mehr auf Konterfußball, denn in der FSV-Abwehr gab es auch die nötigen Lücken. Auf diesem Weg wurde dann auch der Endstand perfekt gemacht.

Tore: 1:0 Patrick Kühling (56.), 2:0, 3:0 Benjamin Fischer (58., 90+2); SR: Danilo Köhler (Thale), ZS: 77

Union Schönebeck II – Egelner SV Germania 1:9 (1:2)

Beide Mannschaften ließen zunächst Vorsicht walten, so wurde das erste Spieldrittel eine recht zähe Angelegenheit und war nicht unbedingt gut anzusehen. Meist fand das Spielgeschehen zwischen den Strafräume statt und war oft mit vielen Fehlern beider Teams behaftet. So waren die drei Tore auch als Höhepunkte anzusehen. Beim Gast fand der Trainern zur Pause dann doch die richtigen Worte und stellte auch einiges um. So legte die ESV-Elf mit ihren Spieltempo zu und brachte nun auch mehr Bissigkeit in ihre Aktionen. Dagegen fand die Union-Reserve zunächst noch bescheidene Mittel, musste aber dann immer mehr körperlichen Tribut zollen. Fiel je länger die nun sehr einseitige Begegnung immer mehrauseinander. Das ESV-Team nutzte seine sportliche Überlegenheit und die vielen Freiräume eiskalt aus undvergab dabei gar noch einige gute Chancen. Der Gastgeber wirkte wie ein Absteiger.

Tore: 0:1 Niklas Heimlich (32.), 1:1 Viallazin Salihaj (41.), 1:2, 1:3 Niklas Heimlich (44., 61.), 1:4 Kevin Jahnke (66.), 1:5 Steffen Brauer (72.), 1:6 Lukas Jahn (78.), 1:7, 1:8 Justin Liste (81., 86.), 1:9 Lukas Jahn (87.); SR: Stefan Schmuck (Bernburg), ZS: 25

BSC Biendorf – SC Seeland 3:1 (1:0)

Nach verhaltenen Beginn, entwickelte sich dann doch ein offener Schlagabtausch, der aber meist geprägt war von guter Abwehrorganisation beider Mannschaften. Jedoch gelang BSC-Torjäger Christoph Vatthauer dann auch die frühe Führung. Am Ende des Tages war er dann auch der Unterschiedsspieler des Matches. Wobei die Gäste dabei in vielen Phasen zwingender und gefährlicher waren mit ihren Angriffen. Doch der durchweg starke BSC-Keeper Jens Bühl hielt sein Team im Spiel. Bewahrte es mehrfach vor dem Rückstand, so ging der Gastgeber mit glücklichen Vorsprung in die Pause. Doch die Gäste machte nach Wiederanpfiff noch mehr Angriffsdruck, hatte Torszenen im Minutentakt. Der Gastgeber oft das Glück des Tüchtigen. So war der Ausgleich hochverdient. Doch danach fehlte es dann dann doch an der Zielstrebigkeit bei den Gästeangriffen. Die Körperspannung ging immer mehr verloren. So rappelte sich der BSC auf, nahm nun die Zweikämpfe an und investierte mehr in sein Angriffsspiel. Nutzte dabei fast zum 100% seine Torchancen zum Sieg. Es blieb aber bis in die schlussminuten ein Match von hoher Qualität und mit stetiger Spannung.

Tore: 1:0 Christoph Vatthauer (10.), 1:1 Ole Gehrmann (58.), 2:1, 3:1 Christoph Vatthauer (FE, 67., 81.); SR: Daniel Heine (Brumby), ZS: 112

Einheit Bernburg – SV W. U. T. 1:4 (0:1)

Beide Mannschaften begannen dass Match mit gehörigen Respekt und es tat sich im ersten Spieldrittel recht wenig. Torszenen waren nicht zu sehen, dazu waren die Abwehrreihen zu stabil aufgestellt. So fand vieles zwischen den Strafräumen statt. Die Gäste setzen dann aber immer mehr auf schnelle Konter, da die Außenbahnen der Einheit-Elf doch recht anfällig waren. Kamen so zur Führung und hatten anschließend gar die Möglichkeit der Erhöhung (Pfosten). Doch dies machte auch die Einheit-Elf mobiler und es waren durchaus Ausgleichschancen vorhanden. So nahm der Mut der Kreisstädter zum Start in Hälfte zwei weiter zu und das Team hatte sich viel vorgenommen. Wurde aber eiskalt mit dem schnellen 0:2 getroffen, weil die Gäste ihren Spielstiel beibehielten. An diesem Rückstand hatte der Gastgeber einige Minuten arg zu knabbern, fing sich aber wieder und wollte seine spieltechnischen Stärken ins Match bringen. Kam so zu optischen Feldvorteilen, wurde aber von konterstarken Klassenprimus, binnen 100 Sekunden, erneut eiskalt erwischt. Diesen Vorsprung verwaltete das W. U. T.-Team dann auch. Zwar steckte die Heimelf in ihren Bemühen nie auf, konnte sich so noch mit dem Ehrentor belohnen.

Tore: 0:1, 0:2 Torsten Fräsdorf (34., 47.), 0:3 Patrick Anhalt (61.), 0:4 Sebastian Michael (63.), 1:4 Mario Schwarz (FE, 87.); SR: Marcel Mönner (Schönebeck), ZS: 99

SV 09 Staßfurt II – Fortuna Schneidlingen 0:1 (0:1)

Die erste Hälfte ist schnell abgefasst, denn sie war arm an fußballerischen Höhepunkten. Beide Teams hatte recht bescheidene Mittel zu bieten. Zwar hatte der Gastgeber optisch mehr vom Spielgeschehen, doch der Aufsteiger setzte mit seinen Konterangriffen mehrfach Nadelstiche. Ein solcher brachte dann auch das Tor des Tages. Auswechselungen und einige Umstellung sahen die 09-Reserve nach der Pause erstarkt. So setzt das Team voll auf Offensivfußball um auf die Siegerstraße zu gelangen. Belagert auch oft das Gästetor und hat viele Chancen. Doch sie bleiben ungenutzt. Dazu mit zwei Pfostentreffer auch noch Pech und eine starker Tim Gabriel im Fortuna-Tor lassen nichts anbrennen. Dennoch bleiben die Fortunen mit ihren Konterfußball gefährlich. Doch in der finalen Zone fehlt dann auch die Zielstrebigkeit. So lebt das umkämpfte Match bis zum Schlusspfiff von hoher Spannung.

Tor: Jan Danny Blankenburg (7.); SR: Lutz Schmidt (Preußlitz), ZS: 46

Blau-Weiß Pretzien – Wacker Felgeleben 1:4 (0:4)

Vom Anstoß weg legt die Wacker-Elf ein hohen Spieltempo vor und lässt die Blau-Weiß-Akteure kaum Luft holen. Sofort wird das Blau-Weiß-Tor belagert und die Führung war mehrals verdient. Doch dies scheint eine Mobilisierung beim Gastgeber zu bewirken. Stellt sich nun energisch der Gegenwehr, kann aber trotzdem wenig entgegen setzen. Zu wuchtig und mit viel Tempo ist die Wacker-Spielweise. Das 0:2 drückt dann auch die Verhältnisse aus. Aber nun nimmt das Match weiter an Schärfe zu, vor allen über Spieltempo und schnelle Ballpassagen. Die Niveausteigerung ist unübersehbar und fesselt die zahlreiche Besucher bis zur Pause richtig. Der Gastgeber hat bei einigen guten Angriffsszenen zudem Abschlusspech. Es ist nun ein offener Schlagabtausch. „Doch die Rand-Schönebecker waren da eine Klasse besser“ , so Blau-Weiß- Abteilungsleiter Andre Fuchs. So geht wohl auch der Pausenstand in Ordnung.Zur Pause stellt Blau-Weiß-Trainer Tino Grabisch einiges um sein Team besser ins Spielgeschehen zu bringen. Dies gelingt auch und hätte sofort Zählbares bringen können. Derv zur Pazuse eingewechselte Partick Arndt läuft, mit seiner ersten Aktion, frei auf Wacker-Keeper Philipp Weise zu. Versagt aber (47.), vielleicht wäre dann mehr Spannung insMatch gekommen. Doch auch der Gast verändert seine Spielweise. Er hat sich wohl sich mit dem Tempofußball in Hälfte eins etwas übernommen und setzt frühzeitig auf Siegverwaltung.So erreicht die Begegnung nie mehr, fußballerisch, das Vorpausenniveau. Es wird um Jeden „Grashalm“ mit allen mittel gekämpft, oft auch über die Grenzen des Erlaubten und das Schiedsrichtertrio hat schwere Kost zu bewältigen. Dies zeigt dann auch das Ende, als nur noch 19 Spieler dabei sind. Der Gastgeber hat zwar durchweg mehr vom Spielgeschehen und immer wieder gute Szenen vor dem Gästetor, doch am Ende fehlt es am spielerischen Zuschnitt, Zusammenspiel und auch Spielglück um zu Zählbaren zu kommen. Der Gast hat sich frühzeitig auf Konterfußball eingestellt, doch diese Versuche sind nicht gut aufgebaut und bleiben oft schon im Ansatz stecken. Bleibt als Fazit, dass die Gäste den Dreier verdient gewonnen haben, durch sehr guten Fußballin Hälfte eins. Beide Teams sollte aber die zweite Hälfte schnell vergessen, sie haben sich wohl nicht mit Ruhm bekleckert und wenig für den Fußball auf Salzlandliganiveau getan.

Tore: 0:1 Florian Schmidt (8.), 0:2 Gino Tandel (27.), 0:3, 0:4 Tim Pflug (FE, 40., 44.), 1:4 Domenik Walter (FE, 76.); SR: Lars Garreis (Tarthun), ZS:145; GRK: Eric Steppan (Pretzien,69.), RK: Moritz Bullert (62.), Ali Ramin Zarabi (83.) -beide Felgeleben-

Aufstellungen:Pretzien: Nicky Lahne: Maik Lehmann, Christian Buchholz, Eric Steppan, Benjamin Meyer, Niclas Radel (46. Patrick Arndt), Patrick Regenstein (66. Roberto Neumann), Domenik Walter, Christian Diekmann (80. Christian Wrubel), Thiemo Walter (61. Philipp Müller), Marco Reichel; Trainer: Tino Grabisch

Felgeleben: Philipp Weise; Matthias Fitzner (73. Peter Niederbudde), Philipp Sauer, Gino Tandel, Dustin Giemsch, Ali Ramin Zarabi, Benny König, Tim Pflug, Florian Schmidt (64. Andre Albinus), Daniel Pfau (73. Julian Bauer), Moritz Bullert; Trainer: Daniel Ledderbohm

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